Open Innovation
als chance
für Champions

Als wir uns selbst auf den Prüfstand stellten, haben wir mit dem Naheliegenden angefangen: dem Hidden Champion, unserem Ist-Zustand. Hier haben wir Stärken gefunden, die wir erhalten und durch Offenheit stärken wollen. Wir haben aber auch vieles gefunden, mit dem wir den Herausforderungen, vor der wir Mittelständler stehen, nicht erfolgreich begegnen können. Wir müssen uns radikal verändern und nicht bloß nachjustieren. Unser Ziel sind innovative, kundenzentrierte Lösungen mit nachhaltigem Mehrwert.

Die Antwort lieferte uns der Open-Innovation-Ansatz. In der Wissenschaft schon lange diskutiert, rückt er immer stärker in den Fokus der Wirtschaft. Denn der Innovationsdruck steigt. Produktzyklen werden kürzer, der Wandel rascher, Komplexität und Unsicherheit nehmen zu. Gebraucht werden neue Lösungen, und das schnell.  Wir Mittelständler können das jeder für sich in unseren Forschungs- und Entwicklungsabteilungen kaum leisten. Wir müssen unseren Innovationsprozess öffnen, um das Know-how und die Technologien von Experten auch außerhalb des Unternehmens zu nutzen. Das sehen wir als Riesenchance, um als Champion erfolgreich zu bleiben.

Open Innovation: Für uns bedeutet das, nicht nur Wissen zu integrieren. Wir gehen aktiv nach außen. Suchen den Austausch. Berichten offen von unseren Erfolgen, Learnings und Fails. Denn die Transformation schaffen wir nur gemeinsam!

Kund:innen einbinden

Die Kund:innen als künftige Nutzer:innen entscheiden mit ihrem Kaufverhalten letztlich über den Erfolg einer Innovation. Ihre Bedürfnisse und Wünsche sind daher die Schlüsselfaktoren des Innovationsprozesses. Sie sind die Basis und helfen dabei, tatsächlich für die Kund:innen zu entwickeln und nicht an ihnen vorbei. Werden Kund:innen möglichst früh einbezogen, etwa indem erste Ideen, Konzepte und Prototypen mit ihnen getestet werden, liefern sie wertvolle Ideen und wichtiges Feedback für echte Innovationen.

Open Innovation zahlt sich aus. Heute haben wir mehr Leistungen im Portfolio, die wir selber nicht entwickelt haben. Dabei ist es wichtig, die Gesamtrechnung aufzumachen. Dann zeigt sich, dass man nicht unbedingt mit geringeren Margen auskommen muss, weil an anderer Stelle eingespart wurde.

Netzwerk nutzen

Innovationen treiben wir inzwischen offen voran: in Teams, die mal nur intern, mal auch mit externen Partner:innen besetzt sind. Grundvoraussetzung dafür ist eine Netzwerkstruktur mit offener Kommunikation und transparentem Informationsfluss. Budgets sind offengelegt, alle relevanten Informationen, Ziele und Gedanken werden geteilt. Wir arbeiten auf Augenhöhe miteinander. In relativ kurzer Zeit ist es uns so gelungen, ein Netzwerk aus technikbegeisterten Spezialisten aufzubauen, von dem alle profitieren und das noch weiter wächst. Bereits heute müssten wir 20 Prozent mehr Mitarbeiter:innen haben, wollten wir unser aktuelles Netzwerk mit den damit verbundenen Informationen und Leistungen ersetzen. 

Zudem haben wir eine Reihe von Leistungen im Portfolio, die wir nicht selbst entwickelt haben. Das zahlt sich für alle Seiten aus, nicht nur finanziell. Denn durch den Blick von außen und in der Zusammenarbeit entstehen oft die besseren Lösungen. Unser Ziel: gemeinsam neue Ansätze und Möglichkeiten zu entwickeln, die wir für uns, für unsere Partner:innen und letztlich für die Endkund:innen gewinn- und nutzbringend umsetzen. Voraussetzung ist ein lebendiges Kooperationsnetzwerk, das beständig wächst.

Bestehende Netzwerke sind eine gute Möglichkeit, mit dem Netzwerken anzufangen. Wir sind u. a. bei den Initiativen NEW MITTELSTAND und Maschinenraum aktiv. Denn wir haben ein gemeinsames Ziel: den Mittelstand zu transformieren – für eine gute Zukunft!

Top Learnings

  • Der Blick von außen bringt einen enormen Erkenntnisgewinn. Nicht umsonst geschieht Disruption zu 90 Prozent aus Unternehmen einer anderen Branche.
  • Das Disruptionsrisiko verringert sich durch den eigenen Disruptionsansatz (Disruption in Eigenregie)
  • Dazu muss man bereit sein, das eigene Unternehmen extrem ehrlich und selbstkritisch auf den Prüfstand zu stellen, um die eigenen Stärken und Schwächen genau zu benennen. Tut man das nicht, verliert man wertvolle Zeit.
  • Hier hilft die Meinung von Externen: Es ist wichtig, sich auch von außen hinterfragen zu lassen und ehrliches Feedback zu bekommen.

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